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SEO, SEO Grundlagen

Wie funktioniert WordPress SEO? 10 Tipps für den Erfolg 2021

 January 18, 2021

By  Stephan Ilg

Du willst 2021 das Suchmaschinenranking deiner Webseite steigern, weißt jedoch nicht, wo du überhaupt anfangen sollst? Heutzutage müssen Unternehmen noch lange kein technisches Know-how besitzen, um SEO effektiv auf ihren Webseiten einzusetzen. WordPress macht es vor ‒ wir erklären dir, was WordPress SEO ist, wie du es einsetzt und deine Suchmaschinenposition verbesserst.


1. Was ist WordPress SEO?

WordPress ist ein Content-Management-System, kurz CMS, das 2003 entwickelt wurde. Aufgrund seiner vereinfachten Oberfläche, verschiedenen Kategorien und personalisierten Einstellungen ist WordPress die beliebteste Alternative zu professionellem Webseiten-Design. Das System besitzt international einen Marktanteil von fast 40 %.

SEO, oder Suchmaschinenoptimierung (aus dem Englischen für Search Engine Optimization), beschäftigt sich mit der Verbesserung von Webseiten. Webseiten, die für SEO optimiert werden, scheine früher bei Google und Co. auf und generieren mehr Datenverkehr (Traffic). SEO stützt sich auf bewährte Strategien, die teils auch von Google direkt stammen.

Wird SEO auf WordPress angewandt, sprechen wir von WordPress SEO. Gängige Strategien, wie zum Beispiel das konsequente Bearbeiten von Onpage SEO, Offpage SEO und Keywords sind auch auf WordPress relevant und machen den Unterschied zwischen einer guten und einer mediokren Webseite.


2. Brauche ich SEO? Warum WordPress SEO wichtig ist

SEO befindet sich im dauerhaften Wandel, da sich Googles Algorithmus und dessen künstliche Intelligenz, Rankbrain, den Anfragen seiner User anpasst. Was vor zehn Jahren noch als gängige Strategie und White SEO galt, ist 2021 als Black SEO (negatives SEO) bekannt.

Gerade für Start-ups und kleinere Unternehmen, die nicht von mehrjähriger Erfahrung profitieren, kann es schwierig sein, sich in der digitalen Welt zu behaupten. Ohne das richtige SEO Wissen ranken Webseiten schlechter und erreichen nicht die Sichtbarkeit, die sie eigentlich haben sollten.

WordPress eignet sich genau für diese Anfänger, denn es beinhaltet die wichtigsten Einstellungen. Design und Innovation sind mit einem Klick geregelt und die wichtigsten Aspekte des HTML-Codes können ebenso bearbeitet werden. SEO Plugins werden installiert und Add-ons erledigen den Rest des Zaubers, der sonst nur mit Mühe und Not erarbeitet wird.

Brauchst du SEO? Wenn hundert Konkurrenten eine optimierte Webseite besitzen, wird es unmöglich, die Aufmerksamkeit von Google zu erhaschen. Hierbei teilen wir die Meinung von Marketing-Experten: Ohne SEO wird es schwierig, in der digitalen Welt zu bestehen.

Um SEO zu verwenden, musst du dich allerdings nicht auf teure Agenturen verlassen. Im nächsten Kapitel zeigen wir dir, wie du die besten Tipps und Tricks selbst anwendest.


3. 10 Strategien für WordPress SEO

Zu den wichtigsten Aspekten jeder SEO Strategie gehören die Anpassung von Onpage SEO, Offpage SEO und das Recherchieren der Keywords. WordPress vereinfacht den Prozess, diese Verbesserungen zu implementieren. Teure SEO Strategien waren gestern, denn wir zeigen dir, wie du SEO kostenlos und effizient auf deiner WordPress-Webseite einsetzen kannst.


3.1 Sichtbarkeit

Der erste Schritt, WordPress SEO effektiv zu verwenden, ist die richtige Sichtbarkeit im System einzustellen. WordPress kann Webseiten vor Suchmaschinen verbergen, was das Optimieren des Rankings etwas schwierig macht.

Um die Sichtbarkeit zu überprüfen, öffnest du die Einstellungen (Settings) und darauf Lesen (Reading). Hier findet sich die Option, die Sichtbarkeit auf öffentlich zu schalten: Search Engine Visibility > Discourage search engines from indexing this site. Das Kästchen sollte kein Häkchen enthalten, wenn du deine Webseite auf Google und Co. sehen willst.


3.2 Keywords 

Keywords sind der Grundbaustein der Suchmaschinenoptimierung. Ohne Keywords können Google und Co. Content nicht auswerten, da sie nicht wissen, wonach sie eigentlich suchen sollen.

Das Platzieren der Keywords beginnt mit der Keyword-Recherche. Keywords werden aufgrund ihrer Relevanz zum Thema (das Keyword „Split“ bezieht sich sowohl auf den Film als auf den Ort), der Schwierigkeit (für kleinere Unternehmen 1 ‒ 30) und dem Volumen (je nach Branche typischerweise ab einem Wert von 75) ausgewählt.

Um Keywords zu vergleichen, helfen die gängigen SEO Tools, z. B. Ahrefs, Ubersuggest oder kostenlose Alternativen. Bei der Verwendung deiner Keywords solltest du auf Spam verzichten, da Content nicht an Google und Co. (sondern an den User) gerichtet sein sollten.

Expertentipp: 

Mehr Tipps zum Thema Keywords findest du in unserem Artikel über Keyword Analyse.


3.3 SEO Plugins 

WordPress ist so einfach anzuwenden, weil es kostenlose SEO Plugins gibt, die die essenziellen Einstellungen von SEO bereits beinhalten. Webseiten-Design schreckt dich ab, deine Online-Präsenz aufzubauen? Kein Problem ‒ Tools erledigen die Arbeit für dich.

Yoast SEO, ist das beliebteste der SEO Plugins. In unserem Guide über Yoast SEO erfährst du, wie du das Plugin installierst und anwendest. Das Plugin kann:

  • Keywords fokussieren und deinen Content überprüfen.
  • Gängige Fehler auflisten.
  • Webseiten evaluieren, um Verbesserungsvorschläge zu finden.
  • Besseren Content erstellen.
  • Metabeschreibungen und HTML-Titel festlegen.

WordPress SEO wird mit SEO Plug-ins zum Kinderspiel.

 

3.4 SEO-freundliche Strukturen  

Google sucht stets den besten Content für User, wobei der Ersteller des Contents zu oft in den Hintergrund rückt. Deswegen sollte dein Content auf jeden Fall lesbar sein.

Was ist Lesbarkeit? Der Content muss ansprechend für den User sein. Spam lässt Content unseriös und zu viele Keywords eine Webseite schlecht recherchiert aussehen. Zudem sollten Webseiten so transparent wie möglich sein und User nicht durch falsche Links zum Ziel umleiten.

Sehen wir uns dazu die folgenden Beispiele an:

  • werbepresse.de/97279hhw
  • werbepresse.de/wordpress 

Der erste Link ist nicht transparent, weil er aus einer willkürlichen Aneinanderreihung von Zahlen und Buchstaben besteht. Der zweite teilt Usern stattdessen bereits beim Klicken mit, worum es sich auf der Webseite handelt.

WordPress erlaubt es, die URL-Struktur voreinzustellen. Dazu öffnest du unter Einstellungen Permalinks, wo du das Aussehen deines Links festlegen kannst. Wir empfehlen, Permalinks so simpel wie möglich zu halten, z. B. auf das Datum und andere Kategorien zu verzichten.


3.5 Social Media 

Social Media hinterlässt in der digitalen Welt überall ihre Spuren. Viele Unternehmen wissen jedoch nicht, dass Suchmaschinen auch Daten von Social Media auswerten. So besteht seit 2015 eine Businessbeziehung zwischen Google und Twitter, die laufend User-Verhalten und Browsen miteinbezieht, wenn Googles Rankbrain Suchvorschläge generiert.

Social Media kann eine tolle Erweiterung für ein Unternehmen sein, jedoch gibt es auch einige Tücken. Um Social Media erfolgreich zu verwenden, gehen Unternehmen einen Dialog mit ihren Usern ein. Sie reagieren auf Postings und erstellen selbst Content, der Menschen inspiriert.

Weitere Informationen zum Thema Social Media findest du unter:

3.6 WWW

Wusstest du, dass kleine Variationen deines URLs für Suchmaschinen schon als neue Webseite gelten? Für Google macht es einen Unterschied, ob deine Webseite https://www.werbepresse.de oder https://werbepresse.de geschrieben wird.

Bei der Erstellung deiner Webseite solltest du dich unbedingt für ein Format entscheiden und dieses beibehalten. Die Einstellungsmöglichkeit findest du in den allgemeinen Einstellungen bei WordPress. Solltest du deine Webseite bereits länger in Verwendung haben, allerdings keinen Master-URL definiert haben, hilft dir Canonicals SEO. Canonical Links legen fest, welcher Link als Quelle ausgewertet werden darf und beugen Fehlern somit vor.

 

3.7 Linkjuice 

Genau wie herkömmliches SEO funktioniert auch WordPress SEO nicht ohne Backlinks und Offpage SEO. Experten wie Neil Patel, der Gründer von Ubersuggest, schwören seit Jahren, dass SEO ohne Backlinks nicht funktioniert, was regelrecht zu einem Offpage SEO Boom geführt hat.

Linkjuice ist einer dieser neuen Begriffe, die versuchen, die Backlink-Welt zu erklären. Webseiten mit größerer Autorität können ihr Ranking zu anderen Webseiten „fließen“ lassen und das Ranking anderer dadurch beeinflussen. Je mehr Backlinks eine Webseite besitzt, umso besser, allerdings sollte stets Qualität vor Quantität zählen.

Wenn du mehr Backlinks gewinnen willst, gibt es nur eine goldene Regel: Für Backlinks darf niemals bezahlt werden. Das Bezahlen gehört zum Black Hat SEO und führt im Extremfall zur Verbannung von Google und anderen Suchmaschinen.

 

3.8 Mobilgeschwindigkeit 

Smartphones sind unsere täglichen Begleiter. Immer mehr User surfen mit ihren Smartphones als ihrem Computer, was schwierig machen kann, die richtigen User zu erreichen. Denn wenn es um das Telefon geht, ist unsere Aufmerksamkeitsspanne sogar noch geringer.

Webseiten, die lange laden, werden von Google benachteiligt. Ist deine Webseite als Mobilversion verfügbar? Muss deine Webseite erst komprimiert werden, bevor sie überhaupt auf Smartphones angezeigt werden kann, wird Google deinem Ranking einen saftigen Abzug verpassen.

Wie gut deine Webseite für Smartphones und Mobilgeräte optimiert ist, kannst du übrigens mit Googles eigenem Tool erforschen: Google Search Console Mobile Checker.

3.9 Google Search Console 

Google Search Console ist das SEO Tool, das eigens von Google betrieben wird (ursprünglich hieß es Webmaster und war auch international unter dem Namen bekannt). Um Daten wie die Leistung deiner Webseite, ihre Ratings und ihre wichtigsten Keywords zu sehen, ist Google Search Console das perfekte, kostenlose Tool.  

Google Search Console kann in den Einstellungen mit WordPress verknüpfen werden. Dazu musst du dich lediglich als Inhaber deiner Webseite ausweisen.

 

3.10 Kategorien und Tags  

WordPress ist ein so großartiges Tool für Anfänger, weil es Organisation in Webseiten-Designs bringt, wo sonst nur Chaos herrscht. So können z. B. Kategorien festgelegt werden, die Google und Co. mitteilen, wie sie Content auszuwerten haben. 

Kategorien werden beim Bearbeiten eines Blogbeitrags angepasst. Du findest sie auf der rechten Seite im Reiter „Dokument“. Wichtig ist, dass du unter den allgemeinen Einstellungen von WordPress eine Default-Kategorie festlegen kannst, die Artikeln immer zugewiesen wird, solltest du einmal vergessen, Kategorien für einen Artikel auszuwählen. 

Tags helfen sowohl dem User als auch der Suchmaschine, Content zu evaluieren. Sie werden im Suchverzeichnis angezeigt und erlauben es, gezielt nach Artikel zu suchen. Tags finden sich ebenfalls auf der rechten Seite deines Blogeintrags, direkt unter den Kategorien.

 

4. Fazit 

WordPress ist ein mächtiges Tool, das vor allem Start-ups und kleineren Unternehmen über die ersten Hürden hilft. Egal, ob du deine Webseite bereits erstellt hast oder noch an ihr feilst, WordPress SEO spart Zeit und Ressourcen und hilft dir Schritt für Schritt dabei, deine Webseite für Google und Co. zu optimieren. Wir haben dir unsere 10 besten Tipps und Tricks für 2021 gezeigt, um der WordPress-Profi schlechthin zu werden.

Mehr zum Thema SEO findest du in unserem Artikel über die wichtigsten SEO Richtlinien.


Stephan Ilg


Stephan ist SEO-Enthusiast, Diplomjurist und Unternehmer. Neben seiner Arbeit als Co-Founder des Startups Backpackertrail und SEO-Brain hinter Werbepresse ist er Dozent für E-Commerce sowie Medienrecht an der Hochschule Fresenius. Seine Arbeitssprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch.

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