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OnPage SEO, SEO

Was ist Onpage SEO?

 December 10, 2020

By  Stephan Ilg

SEO, oder Search Engine Optimization, beschäftigt sich mit der Idee, Content so zu beeinflussen, dass dadurch Suchmaschinenrankings verbessert werden. Wer unter den Top-Treffern von Suchmaschinen zu finden ist, wird öfter geklickt und generiert mehr Datenverkehr.

Du hast deine eigene Webseite und feilst noch an deinem Ranking? Auch nach langen Arbeitsstunden hast du dein Ranking jedoch noch nicht verbessert und fragst dich nun, was du falsch gemacht hast? Keine Sorge! Damit bist du definitiv nicht alleine.

In diesem Artikel erklären wir dir, wie du Onpage SEO, eine Disziplin der Suchmaschinenoptimierung, für dich nutzen kannst, damit auch du bald auf der ersten Seite der Suchmaschinenresultate zu finden bist. Los geht’ s Richtung Onpage SEO!

1. Was ist Onpage SEO?

Der Begriff SEO stammt aus dem Englischen und bedeutet Suchmaschinenoptimierung. SEO wird in zwei Kategorien eingeteilt: Onpage SEO und Offpage SEO.

Traditionell wurde SEO oft mit Onpage SEO gleichgesetzt, doch heute wissen wir, dass Offpage SEO genauso wichtig ist. Onpage SEO bezeichnet alle Veränderungen, Optimierungen und Eingriffe, die direkt auf einer Webseite durchgeführt werden, während Offpage SEO alle Veränderungen abseits der Webseite beschreibt.

Doch was genau meinen wir, wenn wir von Optimierung sprechen?

Studien haben uns gezeigt, welche Strategien funktionieren, um Resultate zu beeinflussen, und welche nicht. Mithilfe von SEO-Strategien veränderst du deinen Content so, dass er perfekt auf Suchmaschinen zugeschnitten ist, damit diese ihn als besonders hilfreich und positiv werten.

Menschen benutzen Suchmaschinen, um Antworten auf ihre Fragen zu bekommen. Vielleicht suchen sie nach einem Produkt, vielleicht stellen sie eine konkrete Frage. Auf jeden Fall willst du sicherstellen, dass dein Content auch von denen gefunden wird, für die er relevant ist.

Google und alle Suchmaschinen haben dasselbe Ziel: Sie wollen den besten Content für ihre Suchanfragen finden. Dazu verwenden sie Indikatoren wie die Verweildauer der User auf deiner Webseite, Keywords und darauffolgende Klicks. Da Google momentan einen Marktanteil von über 80 % hat, legen wir den Fokus in diesem Artikel hauptsächlich auf Google.

Im nächsten Abschnitt sehen wir uns die Onpage-SEO-Strategien etwas genauer an.

Expertentipp: 

Im Gegensatz dazu umfasst die Offpage-Optimierung alle externen Maßnahmen. Diese finden nicht auf der eigentlichen Website statt, verbessern aber dennoch das Suchmaschinenranking.

Vor allem das Linkbuilding spielt dabei eine wichtige Rolle.


2. Wie funktioniert Onpage SEO?

Onpage SEO versucht Content auf Webseiten so zu manipulieren, dass deine Webseite früher in Suchmaschinenresultaten aufscheint. Besonders für Google haben sich vier Hauptelemente herauskristallisiert: Keywords, URLs, Titel und Überschriften. Um unter den Top-Resultaten von Google zu finden zu sein, vollführen wir Veränderungen an diesen Elementen.

2.1. Keywords

Als Keyword bezeichnen wir alle Begriffe, die Suchende in Suchmaschinen eingeben. Das können Wörter, aber auch Phrasen sein. Man unterscheidet zwischen short-tail (ein order zwei Wörter) und long-tail (mehr als drei Wörter) Keywords.

Unser Verständnis des Google-Algorithmus hat sich in den letzten Jahren vehement verbessert. Zum einen wissen wir, dass Keywords das erste Indiz sind, das Google bei der Bewertung deiner Webseite hilft. Zum anderen hat Google selbst in seinem Artikel „How Search Algorithms Work“ erklärt, dass Keywords das Hauptelement deiner Verbesserungen sein sollten.

Keywords teilen Suchmaschinen mit, dass der Inhalt, den du publiziert hast, zu der Suchanfrage von Usern passt. Deine Webseite kann noch so oft das Wort „Fußball“ beinhalten ‒ wenn User allerdings nach David Beckham suchen, werden sie deine Webseite auf den letzten Seiten der Google-Suchresultate finden.

Der Grund dafür ist die Relevanz. Google will, dass User mit seinem Service zufrieden sind. Das sind sie nur, wenn sie die Suche mit einem Glücksgefühl verlassen, wenn sie glauben, sie haben auch das gefunden, wonach sie gesucht hatten.

Um die richtigen Keywords zu finden, musst du zuallererst deiner Zielgruppe kennen (hier geht es zu unserem Artikel über die effektive Zielgruppenanalyse). Verschiedene Bevölkerungsgruppen verwenden verschiedene Wörter, um Begriffe zu beschreiben. Nicht ohne Grund gibt es Jargons, wie den juristischen Jargon, der nur im juristischen Wesen verwendet wird.

Nachdem du weißt, wen du eigentlich mit deinem Content erreichen willst, verwendest du Tools wie Ahrefs oder Ubersuggest, um Keywords zu finden. Dazu gibst du dein Keyword ein, bevor dir ähnliche oder relevante Keywords vorgeschlagen werden.

Dein Hauptaugenmerk sollte auf der Relevanz des Keywords, dem Suchvolumen und der Schwierigkeit liegen, denn nicht jedes Keyword ist hilfreich für das Onpage SEO deiner Webseite. Im schlimmsten Fall können irrelevante Keywords deinem Ranking sogar schaden. Mehr zum Thema Keywords findest du in unserem Guide über Keyword-Recherche.


2.2. HTML-Titel und Onpage SEO

Der HTML-Titel, oder Title Tag, ist das erste, das Suchende in Google sehen. Der Title Tag scheint über dem URL in Suchmaschinen auf und beinhaltet eine kurze Zusammenfassung deines Contents. Er sollte an jede deiner Webseiten angepasst werden.

Das Hauptaugenmerk sollte darauf liegen, das Interesse deiner Leser zu wecken. Oft haben Webseiten bereits verloren, wenn sie nicht genug Zeit in ihren HTML-Titel stecken, weil User ganz einfach weiterscrollen. Der Inhalt deiner Webseite muss offensichtlich sein.

Die folgenden Strategien haben sich für Onpage SEO bewährt und Unternehmen bereits zum Erfolg verholfen:

  • Platziere Keywords am Anfang deines Title Tags. So finden User schneller, was sie suchen.
  • Schreibe natürlich. Niemand klickt gerne auf Links, die nahezu nach Spam und Viren schreien. Deine Authentizität verspricht Sicherheit.
  • Wiederhole keine Wörter und vermeide Spam. Wortwiederholungen beinhalten allerdings keine Wörter, die ähnlich geschrieben werden (Onpage versus On-Page).
  • Benutze weniger als 60 Zeichen.


2.3. Onpage SEO und URLs

Als URL bezeichnet man den Webseitennamen. Er wird als Indikator genutzt, um deine Webseite im Internet zu finden.

Wenn User via Google nach Resultaten suchen, suchen die meisten neben dem HTML Tag nach dem URL, um herauszufinden, ob das Ergebnis auch wirklich zur Suchanfrage passt. URLs geben Suchmaschinen zudem Informationen über deine Webseite. Je besser dein URL zur Suchanfrage passt, desto besser wird dein Suchmaschinenranking.

Nun gibt es viele Hypothesen, was einen guten URL eigentlich ausmacht. Zahlen in URLs haben sich gut bewährt, allerdings auch Artikelüberschriften. Wir empfehlen folgende Verbesserungen:

  • URLs müssen immer dieselbe Domain verwenden. Zum Beispiel solltest du dich für entweder https:// oder www. entscheiden.
  • Kürzere Links können vorteilhaft sein. Unsere Aufmerksamkeitsspanne lässt nicht umsonst immer mehr nach. Jedoch kannst du dich auch darauf konzentrieren, Keywords strategisch am Anfang des Links zu platzieren.
  • Kein Spam. Wiederhole keine Wörter in deinen URLs.

2.4. Überschriften für Onpage SEO

Der letzte Indikator, der von Googles Algorithmus bewertet wird, ist deine Webseitenüberschrift. Diese Überschrift ist das erste, das User beim Besuchen deiner Webseite sehen. In der HTML-Sprache sprechen wir von einem Header (generell mit <h1> oder [h1] gekennzeichnet).

Der erste Header sollte bereits dein wichtigstes Keyword enthalten und festlegen, worum es in deinem Content genau geht. Aus einem Keyword kannst du zehn ähnliche Artikel schreiben, jedoch werden nicht alle Artikel gleich relevant für jeden User sein. Demnach lege klar und deutlich fest, welches Problem dein Content zu lösen verspricht.

Die Idee, eine Lösung anzubieten, ist ein wichtiger Aspekt des Onpage SEO. Sind User mit deinem Content zufrieden, haben sie eine Lösung gefunden. In den meisten Fällen sind sie daraufhin bereit, weiterzusurfen, deine Webseite immer und immer wieder anzuklicken, um dasselbe Erfolgsgefühl zu erleben.

Sehen wir uns dazu ein Beispiel an:

Unser Artikel wurde mit Was ist Onpage SEO betitelt, doch wir hätten uns auch auf 5 Strategien für Onpage SEO festlegen können. Beim Lesen der Überschriften wird allerdings eindeutig klar, dass diese Artikel unterschiedlich sind und nicht dieselben Ergebnisse versprechen.

Gute Überschriften appellieren oft an unsere Instinkte. So besagt die Psychologie, dass wir uns besonders von Zahlen angesprochen fühlen. Menschen fühlen sich zu niedrigen und hohen Zahlen hingezogen, während die Zahlen 5 und 10 die beliebtesten sind.


3. Onpage SEO Checker

Nun hast du alle Verbesserungsvorschläge durchgeführt, bist dir aber nicht sicher, ob du auch die allerbesten Optimierungen durchgeführt hast. Keine Bange ‒ mittlerweile gibt es genug Onpage-SEO-Tools, die dir bei der Auswertung helfen können.

Auf Sitechecker kannst du kostenlos dein Onpage SEO überprüfen. Wenn du das kostenpflichtige Upgrade kaufst, bekommst du schnellere Ergebnisse. Daten werden in Kategorien angezeigt und potenzielle Fehler werden an der obersten Stelle abgebildet.

Seobility ist ebenso kostenlos und stellt Inhalte bildlich dar. Zudem werden auch Fehler bezüglich des Webseitendesigns aufgezählt, damit du zum Beispiel die Ladegeschwindigkeit deiner Webseite verbessern kannst.


4. Fazit

Ohne Onpage SEO funktioniert SEO nicht. Wir haben dir gezeigt, wie du erfolgreich deine Webseite verbessern kannst, damit du in Zukunft unter den Top-Treffern von Suchmaschinenresultaten zu finden bist. Mehr zum Thema SEO findest du in unserem Artikel über die wichtigsten SEO Richtlinien.

Stephan Ilg


Stephan ist SEO-Enthusiast, Diplomjurist und Unternehmer. Neben seiner Arbeit als Co-Founder des Startups Backpackertrail und SEO-Brain hinter Werbepresse ist er Dozent für E-Commerce sowie Medienrecht an der Hochschule Fresenius. Seine Arbeitssprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch.

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