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Social Media

Social Media Management

 Juni 4, 2020

By  Fabio Hildenbrand

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Kein Wunder also, dass soziale Netzwerke wie Instagram, Facebook und Co. in unserer Gesellschaft derart beliebt sind. Viele Unternehmen machen sich diesen Umstand bereits zu Nutze und betreiben mehr oder weniger erfolgreiches Social Media Management. 

Wer die Vorteile der reichweitestarken Kanäle zu nutzen weiß, kann die sozialen Medien gewinnbringend für sein Unternehmen einsetzen. Deshalb erklären wir Dir in diesem Beitrag, was Social Media Management ist und wie Du es für Dein Unternehmen erfolgreich anwenden kannst.

1. Social Media Management – Zwischen Chancen und Risiken

Zwischen große Superstars wie Leonardo DiCaprio und Beyoncé reihen sich heutzutage auch erfolgreiche Youtuber und Youtuberinnen, sowie Content Creator vieler weiterer Plattformen ein. Die enorme Reichweite und Viralität bietet Unternehmen ein ganzes Meer voller Möglichkeiten.

Mit Social Media Manangement können diese Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Verschiedene Social Media Plattformen werden hierfür wie Marketingkanäle geleitet und geplant. Das besondere an diesen Marketingkanälen ist ihre finanzielle Effizienz. Mit wenig Budget kann eine große Reichweite erzielt und die Zielgruppe erreicht werden.

Doch es ist auch Vorsicht bei der Nutzung von sozialen Medien geboten. Wer nicht weiß, wie er oder sie mit dieser starken Marketingwaffe umgehen sollte, schießt sich wohlmöglich selbst ins Bein. Durch falsches Verhalten auf einer Plattform kann aus dem Nichts ein sogenannter Shitstorm entstehen. 

Für das eigene Unternehmen könnte die Missgunst der User oder der eigenen Community, einen schwerwiegenden Schaden am Image eines Unternehmens anrichten. Die Nutzung der sozialen Medien ist also immer auch mit einem Risiko verbunden und sollte nie auf die leichte Schulter genommen werden.

Eine strukturelle Vorgehensweise und eine gute Planung und Abstimmung jedes einzelnen Kanals sind deshalb für den Erfolg entscheidend. Der Content muss dem User einen Mehrwert bieten und sollte zum Unternehmensleitbild passen. Werbung und halbherzige Posts werden nicht gern gesehen. Viel lieber möchten die User eine authentische und kreative Kommunikation.

Der Social Media Auftritt Deines Unternehmens muss spezifisch auf die entsprechende Zielgruppe angepasst sein. Es ist wichtig Dein Unternehmen dort zu präsentieren, wo sich auch die relevanten User bewegen. Beschäftige Dich intensiv mit Deiner Zielgruppe und wähle nur die wichtigsten Kanäle für Deine Online-Präsenz aus.

Eine sehr junge Zielgruppe ist häufig auf sehr dynamischen Plattformen wie Snapchat und TikTok zu finden. Ältere hingegen auf Facebook. Mit Instagram und Pinterest erreichst Du Mode-affine und künstlerische Zielgruppen am besten. Im B2B-Bereich eignen sich Plattformen wie LinkedIn und Xing besonders gut.

Mit einem Redaktionsplan können alle Social Media Aktivitäten geplant und überwacht werden. Verantwortliche, Freigabetermine, Themen, Formate und auch kleinere Details wie Anzahl und Wahl der Hashtags werden dort festgelegt. So kann regelmäßiger und abwechslungsreicher Content sichergestellt werden.

Trotz aller Planung darf die Flexibilität nicht verloren gehen. Trends und News erfordern schnelle Reaktionen. Wer es nicht erträgt seinen fein ausgearbeiteten Redaktionsplan an neue Bedingungen anzupassen, kann auf Dauer nicht mit der Dynamik des Social Webs mithalten. Das Prinzip „Survival of the fittest“ gilt also auch in den sozialen Medien.

Social Media Kanäle managen sich also nicht einfach nebenher. Eine professionelle Betreuung und eine durchdachte Strategie sind für den langfristigen Erfolg unverzichtbar.

Expertentipp: 

Wenn Du wissen willst, wie Du eine sinnvolle Social Media Strategie aufbaust, empfehlen wir Dir unseren Beitrag zur Social Media Strategie.


2. Die Fackraft hinter den Kulissen – Der Social Media Manager

Um die professionelle Planung und Wartung der unternehmenseigenen Social Media Kanäle zu gewährleisten, übernimmt diese Aufgabe oft eine darauf spezialisierte Agentur oder eine freiberufliche Person vom Fach.

Ebenso wie die Plattformen selbst, haben auch die Berufe der Social Media Branche stetig an Relevanz gewonnen. Zwar sind diese Tätigkeiten keine staatlich anerkannten Ausbildungsberufe, dennoch gibt es immer mehr Studiengänge und Volontariate, die digitale Nomaden zu Social Media Managern ausbilden. 

Der Social Media Manager ist dazu da die jeweiligen Kanäle eines Unternehmens mit zielgruppenrelevanten Inhalten zu füllen. So kann das Unternehmen verschiedene Marketing-Ziele, wie eine erhöhte Reichweite oder ein verbessertes Image, mit den sozialen Plattformen erreichen.

Dabei tragen die Social Media Manager viel Verantwortung. Sie sind gleichzeitig zuständig für das Erstellen von Content, die Kommunikation mit den Nutzern und die Überwachung und Optimierung aller Social Media Strategien. Erfolg und Scheitern der Marketingziele hängen also maßgeblich von ihrer Arbeit ab. 

Content-Marketing, Community-Engagement und Monitoring – all diese Arbeiten sind Teil des Social Media Managements. Wie diese Arbeiten im Detail aussehen und was Unternehmen beim Social Media Management beachten sollten, erklären wir Dir jetzt.

3. Content-Marketing heißt Mehrwert bieten!

Content-Marketing zeigt, dass Marketing mehr ist als nur reine Werbung. Mit einer strategischen Platzierung der Inhalte auf den Social Media Plattformen können Marken etabliert, Kunden gewonnen und auch gebunden werden. Inhalte, die dem User einen Mehrwert bieten, sind vertrauenswürdiger und authentischer als unbeliebte Anzeigen und Werbespots.

Content is King. Diesen Spruch hört man im Zusammenhang mit dem Content-Marketing immer häufiger. Doch was bedeutet er? Um beim Nutzer den angesprochenen Vertrauenseffekt zu erzielen, müssen Inhalte mehr bieten als nur Werbeversprechen und Selbstbeweihräucherung. 

Der Inhalt muss hochwertig sein und dem User nützliche Informationen bieten. So hat der Nutzer einen Grund auch ein zweites Mal auf Deinen Social Media Kanal zurückzukehren. Gib Deinen Kunden auf Youtube, Facebook und Co. Anleitungen, Insider-Tipps und Hintergrundwissen zu spannenden Themen Deiner Branche.

Diese Themen kannst Du deinen Usern in unterschiedlichen Formaten servieren. Diese sollten kostenlos und leicht zu konsumieren sein. Blogbeiträge, Podcasts, Video-Anleitungen oder E-Books sind nur wenige der vielen Möglichkeiten. Auch Apps, Spiele oder Freeware sind in bestimmten Branchen denkbar.

Im Social Media Universum werden Inhalte meist mit Text-, Bild- oder Kurzvideoformaten übermittelt. Eine Inhaltsfülle, die es mit ausführlichen Blogbeiträgen, E-Books oder Podcasts aufnehmen kann, können Nutzer hier nicht erwarten. 

Glücklicherweise ist dies auch gar nicht nötig. Viele Menschen nutzen Social Media nebenbei und haben gar nicht die Zeit oder die Geduld sich länger als einige Sekunden mit einem einzelnen Post zu beschäftigen. Fakten, Zitate, Memes oder Kurzanleitungen können wunderbar in den komprimierten Social Media Formaten eingesetzt werden.

Storytelling und Informationen müssen daher schnell erfassbar und unterhaltsam in einem Post konzentriert sein. Die Aufmerksamkeit des Nutzers zu erlangen, ist bei der gewaltigen Inhaltsflut auf den sozialen Plattformen, eine weitere wichtige Anforderung, die der Social Media Content erfüllen muss. 

Eine klare Linie, die sich in Form von Design, Zielgruppenansprache und Vision durch alle Postings des Unternehmens zieht, sind für einen Social Media Auftritt mit Wiedererkennungswert unabdingbar.

4. Community-Engagement ist Kommunikation!

Dein Social Media Kanal ist kein Werbekanal. Es ist vielmehr ein Kommunikationskanal, auf dem Du mit Deiner Zielgruppe in Dialog treten kannst. Die Interaktion mit Kunden und Kundinnen schafft Vertrauen, zeigt Wertschätzung und befriedigt das menschliche Bedürfnis nach sozialem Kontakt.

Likes, Kommentare oder Bewertungen sollten also alles andere als ignoriert werden. Kritik und Lob Deiner Follower sind wertvolles Feedback für Dein Unternehmen. Nimm Dir dieses Input zu Herzen, um Deine Produkte, Deine Dienstleistungen oder Dein Social Media Management zu optimieren.

Social Media macht keine Pausen. Das bedeutet nicht, dass Du oder der Verantwortliche jede Minute eures Lebens online verbringen müsst. Jedoch muss Dir bewusst sein, dass eine schnelle Reaktion auf die Rückmeldungen Deiner Follower einen besseren Eindruck bei ihnen hinterlässt. Das gilt auch für die Abendstunden und das Wochenende.

Dies ist vor Allem wichtig, um den gefürchteten Shitstorms vorzubeugen. Ein falscher unbeantworteter Kommentar, kann eine ausartende Diskussion oder eine unkontrollierbare Welle der Verärgerung anfachen. Geht ein solcher Sturm der Empörung viral, kann dies einen großen Imageschaden und sogar Umsatzeinbußen bedeuten.

Doch auch eine schnelle Antwort reich manchmal nicht aus. Gerade bei der Beantwortung von negativer Kritik sind Empathiefähigkeit und Feingefühl gefragt, um die wütende Kundschaft zu besänftigen. Bleibe dabei professionell, biete Lösungen an und zeige, dass Dein Unternehmen auch negative Kritik schätzt. 

Wichtig: Das Löschen oder Ignorieren von negativer Kritik kann schnell nach Hinten losgehen, denn das Internet vergisst nie. Um eine Krise abzuwenden, muss man sich dem Problem und der Kritik offen stellen. Transparenz ist ehrlich und kommt oft sogar gut bei den Nutzern an. 

Gibt es auf der Social Media Plattform, die Dein Unternehmen nutzt, einen Messaging-Dienst? Wenn ja, dann nutze ihn, um in Echtzeit mit Deinen Kunden in Kontakt zu treten. Beantworte ihre Fragen und biete ihnen Support direkt über Deine Social Media Kanäle. Die Kommunikation sollte auch hier möglichst schnell und freundlich erfolgen. 

5. Monitoring bedeutet ständiges Optimieren!

Doch wie weißt du nun, ob Deine Inhalte auch bei den Nutzern gut ankommen? Das Stichwort lautet Monitoring. Innerhalb des Social Media Managements ist es wichtig alle Kanäle, Konkurrenten und Kunden im Blick zu haben – wie auf einem Monitor. 

Likes, Klicks, Kommentare, Erwähnungen – diese und weitere Kennzahlen verraten Dir, ob Dein Unternehmen seine Social Media Marketingziele erreicht hat und wo es Verbesserungspotential gibt.

Damit Du nicht durch das Erstellen und Pflegen unzähliger Excel-Tabellen verrückt wirst, gibt es viele hilfreiche Tools, die Dir das Überwachen Deiner Social Media Kanäle erleichtern. Viele soziale Plattformen besitzen ein eigenes Analyse-Tool, bei dem die wichtigsten Werte zusammengefasst werden.

Diese kratzen mit ihren Möglichkeiten jedoch oft nur an der Oberfläche. Um Dein Social Media Management auf die nächste Stufe zu bringen, gibt es viele professionelle Tools auf dem Markt. 

Expertentipp: 

In unserem Beitrag zu Social Media Tools, stellen wir Dir sinnvolle Helfer für Dein Social Media Management vor.


Nach der Auswertung aller Kennzahlen solltest Du einen guten Überblick über den Erfolg Deiner Kanäle und Inhalte haben. Setze auf die Inhalte und Kanäle die gut bei Deiner Zielgruppe ankommen und vermeide eher unbeliebte Formate und Plattformen. Frage Dich immer, warum etwas funktioniert oder auch nicht. Nichts ist gefährlicher als Deinen Social Media Kanal dem Zufall zu überlassen.

Social Media Management ist ein Prozess, der immer im Wandel ist und sich nie vollständig kontrollieren lässt. Mit einer durchdachten Strategie, den richtigen Analyse-Tools und einer ständigen Optimierung kannst Du Dein Unternehmen an die Hand nehmen und durch den sozialen Jungle des Internets führen. 

Fabio Hildenbrand


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