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SEO Tools

SEO Tester

 August 30, 2021

By  Stephan Ilg

Vermutlich hast du dich bereits mit SEO-Optimierung auseinandergesetzt. In dem Fall kennst du die Terminologien und hast schon einige Strategien sowie Geheimtipps ausprobiert, die gerade der neuste Trend sind. Dadurch erhoffst du dir, dein Ranking zu verbessern, mehr Traffic zu schaffen und deine Sichtbarkeit zu erhöhen – womöglich aber bisher ohne Erfolg.  

Ungefähr 200 – so viele Faktoren gibt es, die für die Suchmaschinenoptimierung deiner Website relevant sind. Du kannst dir denken, wie unübersichtlich es werden kann, wenn man versucht auch nur einige dieser Faktoren strukturiert zu analysieren. Dabei können dir SEO Tester Tools helfen. Im folgenden Artikel lernst du, warum das Testen bei der SEO-Optimierung so wichtig ist und was du bei der Auswahl deines SEO Testers beachten solltest.

1. Was sind SEO Tester?

SEO Tester sind Online Tools, die sich anhand eines einfachen Prinzips erklären lassen: Ändern, analysieren, lernen.

Dabei führst du gezielt Änderungen an SEO-relevanten Stellschrauben durch. Der SEO Tester dokumentiert anschließend alle damit einhergehenden Auswirkungen und mithilfe der Daten kannst du lernen, welche Header, Layouts und Keywords für deine Website funktionieren. Auf die gut funktionierenden Änderungen kannst du folgend aufbauen und deine Website immer weiter verbessern.

SEO Arbeit


2. Warum ist das Testen bei der SEO-Optimierung so wichtig?

Probieren geht über Studieren – ein etwas plumpes Sprichwort, das allerdings sowohl im allgemeinen Marketing als auch besonders bei der SEO-Optimierung sehr akkurat beschreibt, worauf es ankommt: Probieren, Testen und Experimentieren! Denn auch wenn es eine breite Masse an Strategien und Tipps gibt, die versprechen, dein Ranking deutlich zu verbessern, so muss das nicht bedeuten, dass diese auch für dich funktionieren.

Wie schon zu Anfang erklärt, gibt es laut Google rund 200 Kriterien, nach denen deine Website bewertet wird. Viele beschreiben SEO und die Algorithmen der Suchmaschinen als Black Box. Denn du gibst deine Änderungen in die schwarze Box des Algorithmus und lässt dich überraschen, was dabei rauskommst. Was in ihr vorgeht, kannst du von außen nicht erkennen oder verstehen. Doch nur, weil du den Aufbau und die Funktionsweise der Black Box – also des Algorithmus – nicht genau kennst, muss das nicht bedeuten, dass du nicht lernen kannst, die Black Box zu verstehen.

Dazu benötigst du den Outcome der Black Box – die Reaktionen des Algorithmus auf die von dir eingeführten Änderungen. Selbst wenn der Algorithmus, von dem das Ranking deiner Website abhängt, als undurchsichtig gilt, kannst du mithilfe von SEO Testern Licht ins Dunkle bringen.


3. Den richtigen SEO Tester finden

Du bist dir also nun über die Wichtigkeit eines SEO Testers bewusst. Jetzt sollten wir uns der Findung eines geeigneten Tools für dich widmen. Du solltest dir bei der Überlegung, welcher SEO Tester der Richtige für dich ist, folgende Fragen stellen:

  • Was ist mein Budget?
  • Welche Arten von Tests möchte ich durchführen können?
  • Welche zusätzliche Technik würde ich benötigen, wenn ich dieses Tool wähle?

Wir möchten dir im folgenden Abschnitt fünf Tools vorstellen. Drei kostenlose sowie zwei kostenpflichtige sollen nur als Beispiel für die unzähligen Tools stehen, die es auf dem Markt gibt. Auch hier gilt: Probieren, probieren, probieren. Nicht jede/r kommt mit jedem Tool gleich gut zurecht. Sie sollen dir nur einen gewissen Orientierungsrahmen zu den möglichen Features eines SEO-Website Testers geben.

Wir fokussieren uns in diesem Artikel auf Tools, die Allrounder darstellen. Es gibt SEO Checker, die sich auf bestimmte Aspekte wie Backlinks fokussieren. Um einen Überblick zu erhalten, werden diese Tools hier nicht behandelt, obgleich sie ebenso effektiv in ihrem Bereich sein könnten.


3.1 Kostenlose Tools

Reicht dein Budget nicht für ein kostenpflichtiges Tool, so gibt es durchaus eine Menge an kostenlosen Tools, die nicht dein gesamtes Marketing-Budget verbrauchen. Vor allem, wenn deine Website noch klein ist, bieten dir diese kostenlosen Tools – bzw. kostenlose Versionen von kostenpflichtigen Tools – eine Menge an Funktionen, mit denen du SEO-Analysen und Optimierungen betreiben kannst.

Google Search Console – das Must-have

Google Search Console gehört zu dem kleinen 1x1 der SEO-Optimierung. Das kostenlose Tool von Google unterstützt dich dabei, die Performance deiner Website zu analysieren.

Die Google Search Console erstellt eine Übersicht über die generelle Performance und Gesamtleistung deiner Website sowie von einzelnen Seiten. Das Ampel-Farbschema gibt dir Auskunft über funktionierende und nicht-funktionierende Bereiche deiner Website. Zudem findet eine Überprüfung aus technischer Sicht statt. So wird zum Beispiel deine URL auf mögliche Fehler überprüft. Der Link-Report schafft einen Überblick über die Effektivität deiner Backlinks und internen Links.

Expertentipp: 

Besonders wichtig sind auch die Aussagen des Tools darüber, wie Google deine Website aktuell rankt und unter welchen Keywords deine Seite wie oft auftaucht.

Willkommen Google Search Console


3.1.1 Seobility SEO Check – der kostenlose Allrounder

Der SEO Check ist ein Online-Tool von Seobility. Hier findest du mehr als nur die Daten, die Google dir liefert, wodurch auch andere Suchmaschinen miteingeschlossen werden. Der Seobility SEO Check ermöglicht dir einen umfassenden Check über mögliche Fehler deiner Website, die ihre Performance hemmen. Dafür musst du dich noch nicht einmal anmelden. Prozentangaben bieten dir Auskunft über die Qualität deiner Website hinsichtlich vieler SEO-relevanter Kriterien. Aus diesen Prozentangaben wird ein SEO-Score berechnet, den du mittels deiner integrierten To-do-Liste zur SEO-Optimierung verbessern kannst.

Features:

  1. On-Site Audit zur Überprüfung von internen und externen Links
  2. Rank Tracking auf verschiedenen Plattformen
  3. Backlink Checker
Seobility Check


3.1.2 Ryte Website Checker FREE – umfassende Lösungssuche

Der Website Checker von Ryte bietet dir in seiner kostenlosen Version auch eine Überprüfung deiner Website an. Mit deinem kostenlosen Crawl pro Monat kannst du bereits Optimierungen für ein Projekt mit bis zu 100 URLs vornehmen. Im Seobility Check fehlten dir mögliche Keyword und Content Empfehlungen – hier werden sie dir geboten, jedoch nur in begrenzter Anzahl. Du hast außerdem nur einen Crawl und fünf Einzelseitenanalysen pro Monat zur Verfügung, daher wird die Verbesserung deiner Website etwas Geduld in Anspruch nehmen. Keyword-Rankings und erweitertes Monitoring werden erst durch die kostenpflichtige Version von Ryte möglich.

Features:

  1. Fehlererkennung mit Gewichtung
  2. Ein Crawl und 5 Einzelseitenanalysen pro Monat
  3. Keyword-Empfehlungen
Ryte Website Checker


3.2 Kostenpflichtige Tools

3.2.1 Ryte Website Checker

Richtig – den Ryte Website Checker kennst du bereits. Er bietet dir allerdings auch die Möglichkeit einer kostenpflichtigen Version. Diese ermöglicht dir mehr Crawls, mehr Einzelseitenanalysen, KeyWord-Rankings und die Erstellung eines ausführlichen Monitorings, wodurch alle relevanten Aspekte der On-Page-Optimierung abgedeckt werden können. Hinzu kommt eine mögliche Verknüpfung mit Google Search Console, wodurch du die Vorteile beider Tools nutzen kannst.

Kosten: Unterscheidet sich von Kunde zu Kunde und wird individuell gestaltet!


3.2.2 SEMrush

SEMrush ist ebenfalls ein kostenpflichtiges Tool und umfasst viele Features, die Ryte auch besitzt. Der enthaltene On-Page Checker, der auch deine Position in verschiedenen Suchmaschinen darstellt, wird von vielen weiteren Tools zur Verbesserung der eigenen Website unterstützt. SEMrush hat aber die Besonderheit, dass die Daten von Konkurrenten in der eigenen Branche herangezogen und verglichen werden.

Kosten: Der Preis für verschiedene Pakete reicht von 100 Euro bis 380 Euro – abhängig von der Größe deiner Website oder deines Unternehmens.

https://de.semrush.com/


3.3 Welches Tool ist nun das Richtige für dich?

Die hier vorgestellten Tools sind nur ein Ausschnitt aus der breiten Masse an möglichen kostenlosen und kostenpflichtigen Tools, die dir zur Verfügung stehen. Kostenlose Tools bieten dir eine große Basis an Daten und ermöglichen grundlegende Verbesserungen deiner Website. Man könnte sich also durchaus fragen, warum man sich dann für ein kostenpflichtiges Tool entscheiden sollte.

Dir sollte bewusst sein, dass die kostenlosen Tools dir zwar durchaus ermöglichen, kleinere Websites zu optimieren, dies allerdings bei einer zu großen Website mit vielen Seiten nicht ausreichen wird. Auch tatsächliche Verbesserungsvorschläge mit Themeninhalten oder Keywords fehlen bzw. sind auf eine gewisse Anzahl beschränkt. Auf eine Analyse müssen gezielte Schritte folgen, die dir gute kostenpflichtige Programme liefern können.

Wenn du beispielsweise bereits SEO-Fortgeschrittene/r bist, eine Website mit einer großen Anzahl von URL Seiten verbessern möchtest oder du schlichtweg mehr als die bloßen Datensätze und markierten Fehlern sehen möchtest, dann solltest du eine kostenpflichtige Version eines SEO Testers in Erwägung ziehen.


4. Fazit

SEO-Optimierung lebt von Tests. SEO Tester können dich dabei unterstützen, indem sie Änderungen dokumentieren und analysieren, was dir dabei hilft, aus deinen Tests zu lernen. Dabei muss man zwischen den zwar hilfreichen aber beschränkten Funktionen von kostenlosen Tools und den ausführlichen aber kostenpflichtigen Tools abwägen. Findet man das richtige Tool, so kann man es schaffen, das volle Potenzial der eigenen Website auszuschöpfen und die Black Box des Algorithmus zu durchschauen!

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Stephan Ilg


Stephan ist SEO-Enthusiast, Diplomjurist und Unternehmer. Neben seiner Arbeit als Co-Founder des Startups Backpackertrail und SEO-Brain hinter Werbepresse ist er Dozent für E-Commerce sowie Medienrecht an der Hochschule Fresenius. Seine Arbeitssprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch.

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