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OnPage SEO, SEO

Wie du mit Nutzersignalen dein Ranking verbessern kannst!

 February 12, 2021

By  Stephan Ilg

Nutzersignale haben in der Suchmaschinenoptimierung (SEO) eine zentrale Bedeutung. Sie zeigen die bestimmten Verhaltensmuster der Nutzer und geben dir Aufschluss darüber, wie deine Website ankommt. Es reicht also nicht aus, sich nur auf die technischen Maßnahmen zu fokussieren. Doch wie stellst du deine Nutzer zufrieden und an welchen Indikatoren lässt sich die Zufriedenheit messen? Können zufriedene Nutzer dein Ranking wirklich positiv beeinflussen?

In diesem Artikel erkläre ich dir, wieso Nutzersignale wichtig sind und wie du die Nutzerzufriedenheit deiner Website optimieren kannst. 

1. Wie wichtig ist die Nutzererfahrung wirklich für SEO?

Ob die Nutzerzufriedenheit einen Einfluss auf das Ranking deiner Website hat, ist eine umstrittene Frage. Seitens Googles gibt es keine klaren Informationen darüber. Es wurden jedoch separate Tests durchgeführt, um einen Zusammenhang zwischen Nutzerzufriedenheit und Ranking nachzuweisen. Mittlerweile sind sich die meisten Experten einig, dass das Nutzerverhalten Auswirkungen auf die Platzierung in der organischen Suche in Google hat. Und damit auch auf das Ranking. 

Die Nutzerzufriedenheit ist eines der Hauptziele von Google. Die Nutzer sollen zufrieden gestellt werden, damit sie immer wieder neu auf Google zur Beantwortung ihrer Fragen vertrauen. Nutzerzufriedenheit liegt also auch im Interesse von Google selbst. Dadurch lässt sich vermuten, dass diese auch bei den Rankings eine besondere Rolle spielt.

Letztendlich ist die Verbesserung der Nutzererfahrung so oder so immer eine gute Investition. Dadurch optimierst du automatisch auch deinen Content und deine Website, womit du auch deinen Traffic erhöhen kannst.


2. Indikatoren der Nutzerzufriedenheit

Bezüglich der Optimierung der Nutzerzufriedenheit solltest du dir immer die Frage stellen, was die Suchintention des Nutzers ist. Welche Fragen hat er zu dem Thema? Was sind seine kurzfristigen und langfristigen Ziele bei der Suche? Dadurch kannst du deine Nutzer Schritt für Schritt zu ihren Zielen hinführen. Bei der Analyse der Suchintention kann das Heranziehen von den verwendeten Keywords sehr hilfreich sein. Nach welchen Keywords suchen die Nutzer? Welche Keywords sind bereits auf deiner Website vertreten? 

Die verschiedenen Google Tools wie Google Analystics und Google Trend bieten dir darüber hinaus die Möglichkeit einer umfassenden Recherche der Suchintentionen. Du erlangst wichtige Informationen über das Nutzerverhalten und eine Übersicht über Suchanfragen und Verläufe. Darüber hinaus geben sie Auskünfte über zu erwartende Suchanfragen. Das kann sehr hilfreich bei der Wahl deiner Keywords und der Gestaltung deines Contents sein.

 

2.1 Was deutet auf Nutzerzufriedenheit hin und wie ist sie messbar

Da wir jetzt herausgefunden haben, dass die Zufriedenheit deiner Nutzer Auswirkungen auf das Ranking hat, werde ich dir verschiedene Indikatoren nennen, mit denen du die Nutzerzufriedenheit messen kannst und wie du sie optimierst.

 

2.1.1 Pogosticking verhindern und Verweildauer erhöhen

Die Verweildauer sagt aus, wie lange die Nutzer auf deiner Website verbleiben. Je länger, desto besser!

Um dies zu erreichen sollest du bei deiner Website auf die Page-Speeed achten. Dabei entscheiden wenige Sekunden. Dabei gilt für die Ladezeit deiner Website: Je schneller, desto besser! Ist die Ladezeit zu lang, springen die Nutzer sofort von deiner Website ab. 

Zusätzlich solltest du die Usability deiner Website verbessern. Diese verbesserst du, indem du die Seite optimal gestaltest. Achte auf eine übersichtliche Navigation und darauf, dass deine Seite nicht mit Werbung überladen wird. So kann ein angenehmes Nutzungserlebnis gewährleistet werden. Deine Texte sollten durch eine übersichtliche Struktur aufgelockert werden. So kann der Nutzer die wichtigen Inhalte schnell und einfach finden. Orientiere dich dabei an deiner Zielgruppe. Eine übersichtliche Struktur ist sowohl für mobile als auch für Desktop Versionen wichtig. Dabei spielt auch die Gestaltung deines Contents eine entscheidende Rolle. Optimiere also unbedingt auch deinen Content.

Da Pogosticking ein sehr schlechter Rankingfaktor ist, sollte dies unbedingt verhindert werden. Pogosticking beschreibt das Klicken zwischen Website und Suchergebnisliste. Geht ein Nutzer also auf deine Website und verlässt sie gleich wieder, um auf eine andere Website zu gehen, wirkt sich das schlecht auf dein Ranking aus. Der Nutzer war also nicht zufrieden mit den Inhalten oder der Ladezeit deiner Website.

 

2.1.2 Organische Klickrate verbessern

Die organische Klickrate, auch CTR (Click Trough Rate) genannt, ist der Prozentsatz an Nutzern, der auf deine Website in den SERPs (Search Engine Results Page) klickt. 

Die CTR wird durch die Position und die Qualität deiner Snippets beeinflusst. Snippets sind die Vorschau der Inhalte deiner Website auf den Suchergebnissen. Deshalb solltest du darauf achten, dass deine Snippets durch Keywords optimiert sind. Dabei kann eine Keyword Analyse hilfreich sein. 

Außerdem ist es sinnvoll, strukturierte Daten auf deiner Website zu implementieren. Dadurch kann Google deine Website besser auflesen und auch deine Nutzer können schneller herausfinden, ob das Suchergebnis für Ihre Suchanfrage relevant ist.

 

2.1.3 Wiederkehrende Besucher

Auch wiederkehrende Besucher sind ein Indiz für die Nutzerzufriedenheit. Dabei ist es egal, wann die Nutzer deine Website wieder besuchen. Ob am selben Tag, nach einer Woche oder sogar erst nach ein paar Monaten – völlig egal.

Wieso ist das aber ein Indikator für die Nutzerzufriedenheit? Ganz einfach - weil deine Website den Nutzern seriös erscheint und ihre Interessen abdeckt. Sie kommen immer wieder auf deine Website zurück. Entweder um neue Informationen zu bekommen oder zum Beispiel anderen Menschen deine Inhalte zu zeigen und vieles mehr. Du würdest doch auch nur eine Website nochmal besuchen, wenn sie dich überzeugt und zufriedengestellt hat.

Besonders praktisch ist es, wenn deine Nutzer so sehr von deinen Inhalten überzeugt wurden, dass sie diese weiterleiten und teilen. Es ist also nicht nur für die Nutzerzufriedenheit wichtig, deine Nutzer langfristig zu binden, sondern kann auch nachhaltig positive Effekte auf deine Klickrate haben.

3. Wie du für den User zugeschnittenen Content erstellst

Um Shortklicks zu vermeiden und die Bouncerate deiner Website möglichst niedrig zu halten, ist es wichtig, deinen Content an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen. Dabei solltest du deine Nutzer zufriedenzustellen. Content und Nutzerzufriedenheit hängen also eng miteinander zusammen. 

Bei der Optimierung deines Contents, solltest du dir darüber bewusst sein, wer deine Zielgruppe ist und was ihre Suchintention ist. Dabei solltest du sowohl die kurzfristigen als auch die langfristigen Ziele deiner Nutzer im Auge behalten. Deine Einstiegsseite sollte dafür primär auf die kurzfristigen Ziele konzipiert sein. Ergebnisse für die langfristigen Ziele kannst du auf dieser verlinken. Damit deckst du die Bedürfnisse deines Nutzers und dieser bleibt auf deiner Website. Hierbei solltest du darauf achten, deinen Content spannend zu gestalten. Hierfür kann es sinnvoll sein, Bilder, Videos und Grafiken mit einzubauen. Dabei sollte es selbstverständlich sein, dass Buttons klickbar sind und Videos abspielbar. Außerdem solltest du die wichtigsten Informationen im sichtbaren Bereich platzieren, damit der Nutzer nicht endlos scrollen muss. Mach dir auch Gedanken über die Aufmachung. Ist ein Fließtext oder eine Art Checkliste für deine Nutzer passender?

Zusätzlich solltest du alle Subthemen abdecken. Dies gewährleistet die Vollständigkeit deiner Beiträge und stärkt das Vertrauen in deine Website. Auch hier hilft dir die Verwendung von Keywords. Damit stellst du den Nutzer zufrieden und die Verweildauer optimiert sich.

Stelle außerdem sicher, dass du alle Rahmenbedingungen erfüllst. Dabei sind vor allem EATs (Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit) von großer Bedeutung. Von diesen hängt ab, wie sehr deine Nutzer deiner Website vertrauen. Scheint deine Website den Nutzern unseriös, werden sie diese gleich wieder verlassen. 

Wie kannst du deine Website seriös gestalten? Zum Beispiel, indem du den Autor der Artikel angibst. Dadurch zeigst du, dass du über fundiertes Fachwissen in deiner Brache verfügst. Auch die Backlinks auf deiner Website sollten vertrauenswürdig sein. EATs sind außerdem ein zusätzlicher Rankingfaktor bei Google. Du solltest sie also unbedingt immer im Hinterkopf behalten. 

Ein weiterer Tipp: Beachte Content Lücken. Schaue dir die Websites deiner Konkurrenz genau an. Filtere heraus, welche Fragen die Konkurrenz nicht beantwortet und welche Themen sie nicht abdeckt. Genau diese Themen solltest du in deine Website mit einbringen. So kannst du einzigartige Inhalte präsentieren und dich von anderen Websites unterscheiden. Dabei kann es dir auch helfen, dich genauer mit den Suchtrends zu gewissen Themen zu beschäftigen. Durch News und Evergreen Content verlieren deine Themen auch nicht an Aktualität. Bezüglich der Aktualität ist auch sinnvoll deine Beiträge regelmäßig zu überarbeiten. Auch das wirkt sich positiv auf die ETAs aus.

 

4. Fazit

Wie du erkennen kannst, ist die Nutzererfahrung wichtig für die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Sind deine Nutzer zufrieden, optimierst du gleichzeitig die Verweildauer, die Klickrate und die Platzierung deiner Website im Ranking. Daneben minimierst du Shortklicks, die Bouncerate und Pogosticking. Stellst du den Nutzer in den Vordergrund, erzeugt dies also zahlreiche positive Effekte auf deine Suchmaschinenoptimierung.  Die Nutzerzufriedenheit steht also mit an oberster Stelle. Um diese zu erreichen, ist vor allem die Optimierung deines Contents zentral. Die Nutzersignale geben dir also Insights darüber, wie gut du deine SEO-Maßnahmen umsetzt und ob die Nutzer mit deiner Website zufrieden sind. Es besteht demnach ein interdependenter Zusammenhang zwischen deinen SEO-Maßnahmen und der Nutzerzufriedenheit und demnach auch mit dem Ranking.

Stephan Ilg


Stephan ist Experte für Onlinemarketing, Diplomjurist und Unternehmer. Neben seiner Onlinemarketing-Tätigkeit ist er Dozent für E-Commerce und Medienrecht an der Hochschule Fresenius. Seine Arbeitssprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch.

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