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Marketing

Google AdSense

 August 19, 2021

By  Stephan Ilg

„Mit Google AdSense ganz einfach Einnahmen erzielen“

So beschreibt Google sein Werbenetzwerk AdSense. AdSense ermöglicht Websitebetreibenden, ihre Website als Werbefläche bereitzustellen und dadurch Einnahmen zu generieren. Mittlerweile gibt es viele Programme, die Websitebetreibenden erlauben, über das Schalten von Werbung Geld zu verdienen. Doch AdSense ist wohl das bekannteste unter ihnen. Es basiert auf einem einfachen Konzept, bei dem man allerdings einiges beachten sollte.

Wie kannst du dieses Konzept für dich nutzen? Was sind die Vor- und Nachteile von Google AdSense? Wie sieht der Prozess des Aufnahmeverfahrens aus? Und wie kannst du deine eigene Performance bei AdSense verbessern? Wir liefern dir in diesem Artikel Antworten auf genau diese Fragen!

1. Was ist Google AdSense?

Google AdSense ist ein Werbenetzwerk von Google, das Werbe- und Websitebetreibende verbindet und zwischen ihnen vermittelt. Besitzt man einen eigenen Blog, eine Website, oder einen YouTube-Kanal, kann man durch Google AdSense zusätzliche Einnahmen generieren. Als einer der mittlerweile mehr als zwei Millionen Teilnehmern erlaubt man Google, Werbeanzeigen auf der eigenen Website zu platzieren.

Die Anzeigen stammen von Google AdWords Nutzern. Das Netzwerk erlaubt diesen, Anzeigen anzulegen. Diese werden anschließend sowohl in den Google Suchergebnissen als auch auf den Websites der AdSense-Teilnehmer platziert. Vorab konkurrieren die Werbetreibenden, die eine Anzeige auf der Website schalten möchten, um die Werbefläche – der Höchstbietende gewinnt. Klickt ein Besucher der Website auf eine der nun geschalteten Anzeigen, so erhält der Websitebetreibende einen Teil der gezahlten Summe.

2. Die Anmeldung bei Google AdSense 

Bevor du Einnahmen mit AdSense generieren kannst, durchläufst du einen Aufnahmeprozess. Dieser gestaltet sich jedoch relativ einfach, solange man den nötigen Vorgaben entspricht.

Der Anmeldevorgang benötigt nicht viel Zeit: 

  1. Registrierung bei AdSense mithilfe eines schon bestehenden oder neuen Google Kontos
  2. Beantwortung einiger Fragen zu deiner Person und Website
  3. Überprüfung der angegebenen Daten durch Google
  4. Ist Google mit deinen Angaben einverstanden, so erhältst du einen AdSense-Code, der in den HTML-Code deiner Website eingepflegt werden muss
  5. Normalerweise werden Websitebetreibende innerhalb von 24-48 Stunden akzeptiert. Das geschieht, sobald der Code durch Google erkannt wurde.

Um eine Ablehnung zu verhindern, solltest du dir vorab unbedingt die Richtlinien von Google AdSense durchlesen. Google gibt zwar nicht genau Preis, welchen Vorgaben man entsprechen muss und was man vermeiden sollte, es gibt allerdings einige wichtige Grundsätze:

  • Du musst 18 Jahre alt sein, um ein Teil von Google AdSense zu werden
  • Der Inhalt deiner Website muss ansprechend und hochwertig sein, damit sie den Qualitätsansprüchen von Google entspricht
  • Deine Website sollte keine Inhalte enthalten, die den User täuschen könnten, z.B. falsche Warnhinweise, Chats, etc.
  • Deine Website darf keinen Copyright-Content enthalten
  • Der Traffic auf deiner Website darf nicht künstlich generiert werden

 Grundsätzlich gilt: Die Website muss den Richtlinien von Google AdSense entsprechen. Ansonsten droht die Ablehnung oder eine spätere, dauerhafte Löschung des Accounts.

Expertentipp: 

Einer der wichtigsten Faktoren, durch die Google AdSense Websites und Blogs ausschließt: Die Professionalität der Website. Lege deshalb unbedingt Seiten über die Datenschutz-Bestimmungen, Kontaktformulare und Informationen über die Website an, um akzeptiert zu werden!


3. Die Bezahlung bei Google AdSense 

Das Grundprinzip ist einfach und lässt sich in einem Satz erklären: Je mehr Klicks, desto mehr Einnahmen. Erlaubst du anderen, Werbung auf deiner Website zu schalten, erhältst du eine Provision pro Klick. Die Bezahlung läuft also über CPC (Cost-per-Click). Von Branche zu Branche, von Website zu Website, von Anzeige zu Anzeige unterscheidet sich der Betrag, den man für einen Klick auf die Google Anzeige ausgezahlt bekommt. Dadurch ist es schwer zu sagen, wie viel du genau mit der Teilnahme an AdSense verdienen kannst.

In der Finanz,- Automobil-, und Versicherungsbranche lässt sich durch AdSense aber grundsätzlich das meiste Geld verdienen. Dort zahlt Google 68% der Zahlungen durch die Werbetreibenden an die Websitebetreibenden aus, die übrigen 32% werden einbehalten.

Um dir nochmal zu verdeutlichen, wie sich die Einnahmen durch Google AdSense zusammensetzen, haben wir hier ein Beispiel: Wir nehmen an, die eigene Website hat ca. 4.500 Besucher im Monat und rund 2% dieser Besucher klicken auf die geschaltete Anzeige. Das würde ungefähr 80 Klicks entsprechen. Zahlt der Werbetreibende rund 70ct pro Klick, so erhält man monatlich ca. 40 Euro.

Wichtig ist jedoch, dass Google erst ab Einnahmen von über 100 Euro pro Monat den Betrag auszahlt. Keine Angst – bis dahin werden deine schon generierten Einnahmen auf dem Google AdSense Konto gespeichert und beim Erreichen des Schwellenwerts mit ausgezahlt. Ab dann zahlt Google monatlich (nach eigenen Angaben immer zwischen dem 21. und 26. des Monats).  Zudem ist bei einem YouTube-Account die Teilnahme erst nach einer Abonnentenzahl von 1000 und einer Watchtime von 4000 Stunden möglich.

Insgesamt klingt Google AdSense also nach einem simplen und für alle drei Seiten (Google, Website- und Anzeigenbetreibende) rentablen Geschäft – oder?

4. Vor – und Nachteile von Google AdSense 

Aber auch Google AdSense hat seine Vor- und Nachteile, die du vor einer Anmeldung abwägen solltest.

Die Vorteile:

  • Die Teilnahme ist kostenfrei und die Anmeldung relativ einfach.
  • Der Websitebetreibende darf die Platzierung und das Format der Anzeige selbst auswählen.
  • Google AdSense besteht aus einem großen Netzwerk an Teilnehmern.
  • Die Aufnahme in das Netzwerk durch Google führt zu einer gewissen Anerkennung. Google möchte die Standards von AdSense hochhalten, daher muss deine Website einem gewissen Maß an Qualität entsprechen.

Diese Vorteile führen allerdings auch einige Nachteile mit sich:

  • Um den hohen Qualitätsstandard zu wahren, sind die Teilnahmebedingungen sehr strikt. Bei einem Regelverstoß wird der AdSense-Account gelöscht und eine erneute Teilnahme ist meist nicht möglich.
  • Klickt jemand auf die Anzeige auf deiner Website, erhältst du zwar den Betrag für diesen Klick. Du verlierst jedoch möglicherweise Einnahmen, die du durch den Verkauf eines deiner Produkte oder den Erwerb deiner Dienstleistung erhalten hättest.
  • Google AdSense ist zwar das populärste Werbenetzwerk, zahlt aber nicht zwingend mehr als andere ähnliche Programme.


5. Verbesserung deiner AdSense Performance

Ist man einmal akzeptiert, so gilt es, die eigenen Einnahmen durch AdSense zu vermehren. Dazu musst du deine eigene CTR – die Click-Through-Rate, also der Prozentsatz der Besucher deiner Website, die auf die Anzeigen klicken – verbessern. Dafür sollte zunächst der Content deiner Website und die damit verbundenen Besucherzahlen verbessert werden.

Hierbei solltest du besonders auf diese drei Punkte achten: 

1. Finde deine eigene Zielgruppe! 

Um individuellen, hochwertigen und aussagekräftigen Content liefern zu können, solltest du die eigene Nische kennen. Lege dich auf eine bestimmte Zielgruppe fest und passe deine Inhalte auf die Bedürfnisse und Ansprüche deiner Besucher an! Nur das wird dazu führen, dass du sie langfristig an deine Website binden und deinen Traffic erhöhen kannst. Denn um die eigene CTR zu verbessern, braucht es schlichtweg eins: Mehr Seitenbesucher!

2. Das eigene Werben nicht vergessen!

Nutze Soziale Medien, Newsletter, E-Mail-Marketing und jede andere Möglichkeit, um auf dich Aufmerksam zu machen! Hast du zuvor deinen Content so gestaltet, dass er deine Besucher anspricht, kommen diese wieder und klicken womöglich auf die geschaltete Werbung deiner Seite.


3. Probieren, probieren, probieren!

Als Websitebetreibender kannst du selbst über Anzahl und Positionierung der Ads entscheiden. Zudem sind verschiedene Ad-Typen möglich – wie Texte mit unterschiedlichen Farbboxen, Bilder in verschiedenen Formen, Videos sowie animierte Bilder. Oftmals performen Ads, die über dem eigenen Content oder nah am Logo platziert sind, besser. Das lässt sich allerdings nicht generalisieren. Probiere dich also aus und finde heraus, welche Form, welcher Content und welche Platzierung am besten auf deiner Website ankommt und damit zur höchsten CTR führt!

6. Fazit

Google AdSense folgt einem einfachen Prinzip: Personen, die Werbeanzeigen schalten möchten mit Personen zusammenbringen, die ihre Werbefläche anbieten wollen! Dieses Prinzip bietet viele Vorteile – es sind jedoch auch einige Punkte zu beachten, um die Vorteile nicht zu verlieren. Vorab solltest du hinterfragen, ob du den nötigen Kriterien entspricht und mögliche Einnahmeeinbußen durch vermehrte Websiteabgänge in Kauf nehmen möchtest. Kurz gesagt: ob Google AdSense rentabel für deine Website wäre!

Entscheidest du dich dafür und nutzt die Vorteile für dich, solltest du versuchen, deine Website mittels Content-Verbesserungen und durch das Nutzen von Sozialen Medien und anderen Kommunikationswegen bekannter machen, um die eigene CTR zu steigern.  

Zudem solltest du konstant versuchen, die bestmögliche Positionierung der platzierten Ads zu finden, die Websitebesucher so besser anzusprechen und deine Einnahmen durch mehr Klicks auf die Anzeigen zu erhöhen!

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Stephan Ilg


Stephan ist SEO-Enthusiast, Diplomjurist und Unternehmer. Neben seiner Arbeit als Co-Founder des Startups Backpackertrail und SEO-Brain hinter Werbepresse ist er Dozent für E-Commerce sowie Medienrecht an der Hochschule Fresenius. Seine Arbeitssprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Portugiesisch.

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